Neuigkeiten


Pfarrstellenausschreibung

Die Evangelische Kirchengemeinde Strasburg/Blumenhagen sucht zum 1. Dezember 2021 einen neuen Pastor/Pastorin (100 % Anstellung).
Die Besetzung erfolgt durch bischöfliche Ernennung.
Weitere hauptamtliche Mitarbeiter sind ein B-Kantor, eine Gemeindesekretärin und eine Katechetin.
Mehrere ehrenamtliche Mitarbeitende kümmern sich um Küsterdienst, Gemeindebesuche und weitere anfallende Aufgaben in der Gemeinde.
Der Pfarrsitz ist in Strasburg. Es stehen im Gemeindehaus eine geräumige Pfarrwohnung und ein Einliegerappartement im ersten Geschoss zur Verfügung.
Im unteren Bereich dieses Hauses befinden sich Gemeinde- und Amtsräume.
Strasburg hat eine, nach der Wende sanierte gotische Hallenkirche mit einer Kaltschmidtorgel. In den Dörfern stehen alte Feldsteinkirchen.
Auf dem Gelände der Kirchengemeinde befindet sich eine Evangelische Kindertagesstätte.
In Trägerschaft der Diakonie sind in Strasburg ein Altenhilfezentrum, ein ambulanter Pflegedienst und eine Behinderteneinrichtung.

Strasburg ist eine Kleinstadt mit etwa 4500 Einwohnern. Die Verkehrsanbindung ist sehr gut (Bahnhof, Autobahnanschluss A20).
Grund- und Realschule sind im Ort, weiterführende Schulen in Pasewalk und Neubrandenburg.
Die ambulante medizinische Versorgung ist sehr gut, mehrere Hausärzte, verschiedene Fachärzte.

Der Gemeinde sind eine lebendige Verkündigung des Evangeliums und ein gutes Miteinander sowohl in der Gemeinde, als auch mit den Menschen vor Ort sehr wichtig.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.
Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an Herrn Pfarrer Manfred Hojczyk (Tel. 039753/20258)
und an Propst Andreas Haerter (Tel.03973/210283).

Die Bewerbungen richten Sie bitte an die Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland,
Bischofskanzlei Greifswald
Karl-Marx-Platz 15
17489 Greifswald

Die Bewerbungsfrist endet am 31. Juli 2021.

Kirchengemeinderat Evangelische Kirche Strasburg

 


Wertschätzung für große und kleine Gotteshäuser

Die Stiftung KiBa sucht bis zum 15. Mai die Kirche des Jahres. Zur Wahl stehen dabei auch zwei Kirchen aus dem Pommerschen Evangelischen Kirchenkreis: Wismar in Brandenburg und Ranzin bei Greifswald.

Stralsund/Hannover. Die Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler in Deutschland (Stiftung KiBa) ruft zur Wahl der „Kirche des Jahres“ 2021 auf. Unter den zwölf Kandidatinnen befinden sich mit den Dorfkirchen im brandenburgischen Wismar und in Ranzin, rund 25 Kilometer südöstlich von Greifswald, zwei Kirchen aus dem Pommerschen Evangelischen Kirchenkreis. Die Dorfkirche in Ranzin war im vergangenen Jahr die „Kirche des Monats“ im Juni, die Kirche in Wismar war „Kirche des Monats“ im Juli. Jeden Monat stellt die Stiftung eine Kirche als „Kirche des Monats“ in einer Kurzreportage vor. Am Jahresende wird dann aus allen „Kirchen des Monats“ eine „Kirche des Jahres“ gewählt. Die Auszeichnung ist ein Publikumspreis. Alle Interessierten können online für ihre Lieblingskirche abstimmen. Die Abstimmung ist bis zum 15. Mai möglich. „Wenn Sie für eine Kirche abstimmen, unterstützen Sie uns dabei, die geförderten Kirchen bekannter zu machen“, heißt es auf der Internetseite der Stiftung KiBa. „Die ‚Kirche des Jahres‘ ist ein Ehrentitel und zeigt Ihre Wertschätzung für große und kleine Kirchen – und dass Ihnen der Erhalt von Kirchen in ganz Deutschland wichtig ist. Darüber hinaus können Sie auch etwas gewinnen. Unter allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen verlosen wir tolle Preise. Das Gewinnspiel ist natürlich optional, Sie können auch einfach nur Ihre Stimme für Ihre Kirche abgeben.“ Alle Informationen zur Wahl sind unter dem Link: https://www.stiftung-kiba.de/kirchedesjahres/info.php im Internet zu finden.

Kirche ist offen für alle Menschen

Die im 13. Jahrhundert erbaute Kirche in Ranzin an der touristisch frequentierten Strecke nach Usedom soll ein einladender Ort für alle Menschen sein. Dafür muss sie vollständig saniert werden. Die Stiftung KiBa förderte die Instandsetzung im Jahr 2020 mit 10.000 Euro. Der Bau des im Wesentlichen aus unbehauenen Feldsteinen gefertigten Gotteshauses begann 1249. Der Westturm kam viele hundert Jahre später hinzu; er wurde 1861 aus Backstein auf einem spätgotischen Feldstein-Unterbau errichtet. Im Inneren der Kirche ziehen vier Buntglasfenster und freigelegte Wandmalereien vom Anfang des 14. Jahrhunderts die Blicke auf sich. Bemerkenswert sind auch die Grabplatten mit Wappen und Inschriften von 1315, 1357 und 1407, die zu den ältesten erhaltenen Grabdenkmälern in Vorpommern gehören. Die Dorfkirche bietet in ihrem Inneren „eine große multifunktionale Freiheit für Ausstellungen, Konzerte und andere Veranstaltungen“, sagt Pastor Dr. Ulf Harder. Die Kirche soll sich für alle öffnen: Eine vor wenigen Jahren neben der Kirche eingerichtete Begegnungsstätte der Gemeinde bringt Menschen aus Ranzin und Umgebung zusammen. Kulturelle Angebote sollen dazu ermutigen, auch die geistlichen Angebote wahrzunehmen. Voraussetzung dafür, dass dies weiter gelingt, ist ein intaktes Gebäude. Nachdem Dach und Innenraum des Kirchenschiffs saniert worden sind, steht die Renovierung des Turms an, die rund 471.000 Euro kostet.

Taufengel schwebt vor der Kanzel

Die Sanierung der Dorfkirche in Wismar (Brandenburg) unterstützte die Stiftung KiBa im Jahr 2020 ebenfalls mit 10.000 Euro. Der aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts stammende Feldsteinbau wurde im Jahr 1825 um einen dreigeschossigen Westturm mit quadratischem Fachwerk-Obergeschoss und Laterne sowie um eine Vorhalle im Süden erweitert. Den Innenraum dominiert ein farbenprächtiger barocker Kanzelaltar. Charakteristisch ist der Taufengel, der links vom Kanzelaltar hängt. Die 1,43 Meter große Figur mit einem Lorbeerkranz in den Händen stammt aus dem Jahr 1788. Nachdem in den vergangenen Jahren die Ostseite und der Turm der Wismarer Kirche restauriert wurden, ist das Dach an der Reihe. Knapp 300.000 Euro kostet dieser Bauabschnitt. Nach dem Dach soll auch die barocke Südvorhalle restauriert werden. „Das Gebäude ist durch die Instandsetzung wieder in das Bewusstsein der Dorfbewohner gerückt“, ist Pastor Manfred Hojczyk überzeugt. „Und eine sanierte Kirche ist nicht nur schön, sondern auch ein Zeichen, dass es weitergeht mit dem kirchlichen Leben.“ Die Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler in Deutschland mit Sitz in Hannover ist eine Stiftung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der evangelischen Landeskirchen. Seit 1999 hat sie Zusagen für Sanierungsvorhaben in Höhe von rund 34 Millionen Euro geben können. Mehr als 3.600 Mitglieder engagieren sich bundesweit im Förderverein der Stiftung KiBa.


Die Kirche in Ranzin war im vergangenen Jahr „Kirche des Monats“ Juni und steht nun zur Wahl für die „Kirche des Jahres“ im Jahr 2021. Foto: PEK / Sebastian Kühl


Der Fachwerkturm der Kirche im brandenburgischen Wismar wurde aufwändig instandgesetzt. Die Kirche war im vergangenen Jahr „Kirche des Monats“ Juli und steht nun zur Wahl für die „Kirche des Jahres“. Foto: PEK / Sebastian Kühl


Der restaurierte Taufengel in der Kirche im brandenburgischen Wismar stammt aus dem Jahr 1788. Die Feldsteinkirche war im vergangenen Jahr „Kirche des Monats“ Juli und steht nun zur Wahl für die „Kirche des Jahres“. Foto: PEK / Sebastian Kühl